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"Dieser Weg wird kein..."

03. Februar 2020, martinawittke - Geistesblitz

Unsere Nationalmannschaft hat diesen Titel von Xavier Naidoo 2006 zu ihrem Lied gemacht. Jeder Spieler wusste, dass es nicht einfach wird, aber sie wollten ihren Weg als Team gemeinsam und entschlossen gehen.

Aber zieht dieser Songtext einen nicht eigentlich runter? Die Zukunft scheint so schwarz gemalt und düster. An einer Stelle im Leben, wo man nicht weiß, wie es weitergehen soll, was jetzt auf einen zukommt. An manchen Kreuzungen muss man sich fragen: „Wie will ich weitergehen? Und von welchem Traum lasse ich mich leiten?“ Will uns Xavier mit seinem Lied Mut zum Leben machen, weil es einem viel bietet?

„Es was nur ein kleiner Augenblick, einen Moment war ich nicht da“...

Kurz wegschauen und aus versehen etwas Wunderbares verpassen. Solche Gedanken sind nicht selten in unserer Gesellschaft: die Angst etwas zu verpassen. Die Angst nicht mitreden zu können, nicht „up to date‘“ zu sein, sind bestimmt Ängste, die gerade uns jüngere Menschen betreffen.

„Nicht mit Vielen wirst du dir einig sein“ … gleichzeitig ist das nicht so schlimm, denn: Du lebst für dich!

„Manche treten dich, manche lieben dich, manche geben sich für dich auf. Manche segnen dich, setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust“. So ist das im Leben: manchmal ist es jedoch schwer zu erkennen, wer einen tritt und wer einen liebt.

Jesus ist auch Menschen begegnet, die gesagt haben, dass sie ihn lieben würden und am Ende dann doch nicht zu ihm gehalten haben. Petrus zum Beispiel. Er war einer der engsten Freunde von Jesus, hat ihm versprochen, alles für ihn zu tun, konnte das aber nicht halten und hat, als es drauf ankam sogar so getan, als würde er Jesus nicht kennen. Alle Jünger sind weggelaufen, als die Gefahr größer wurde. Jesus aber hat sie nicht verurteilt, sondern zu ihnen gehalten.

Den Tritt spürt man immer schneller, als einem lieb ist. „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer.“ Durchaus wahre Worte. Es ist gut Freundinnen und Freunde zu haben oder die Familie, Menschen, auf die wir vertrauen, wenn unser Weg steinig und schwer wird. In Jesus, Gottes Sohn, haben wir einen, auf den wir uns immer und zu 100% verlassen können, wo Menschen nicht immer standhalten können. Amen

Eine Andacht von Finna und Tove Mohr

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