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Game of Thrones

01. Juli 2019, Berufspraktikant - Geistesblitz

von Stefan Weisser

Valar Morghulis, Dracarys, Winter Is Coming - Sätze, die nur Personen verstehen, die Games of Thrones gesehen haben. Das Lied von Eis und Feuer aus der Feder von George R. R. Martin ist eine wunderbare Geschichte mit Charakteren, über die ich stundenlang erzählen könnte. Der Kampf um den eisernen Thron hat weltweit viele Fans. Zugegeben, ich kenne GoT erst seit sie als Serie veröffentlicht wurde, doch keine andere Serie hat es je geschafft, mich so zu begeistern, dass ich mir das Buch geholt und gelesen habe.

Der ein oder andere Leser wird bestimmt bemerkt haben, dass mir die Geschichte sehr am Herzen liegt. Neben der Welt faszinieren mich am meisten die Personen. Keine Person ist grundlos dort, jede hat ihren Platz und das Handeln einzelner Charaktere ist logisch. Die Intrigen und die Suche nach Verbündeten in einer Welt, in der man im Grunde niemanden trauen darf, macht es doppelt spannend. Ich war nicht nur voll dabei, sondern auch mittendrin. Sieben Staffeln hatte es bereits gegeben und mit der achten Staffel sollte es enden. Dieses Ende sollte das Meisterwerk der Geschichte werden, denn vieles aus den voran gegangenen Staffeln wurde nun zusammengeführt.
Auf dieses Ende habe ich mich gefreut. Die Staffel wurde von Folge zur Folge veröffentlicht und ich habe mir sie von Folge zu Folge angeschaut. Ich sah großartige Bilder, hervorragende schauspielerische Leistungen und viele dramatische Szenen. Nach der letzten Folge habe ich mich trotzdem gefragt - DAS SOLL JETZT DAS ENDE SEIN?

In dieser Staffel war das Handeln der Charaktere nicht mehr logisch, sondern teilweise dämlich. Manche Personen, die in vorherigen Staffeln eine Rolle gespielt hatten, waren plötzlich wie ausradiert. Und wer am Ende auf dem eisernen Thron saß, war nicht nur unerwartet, sondern auch vollkommen absurd.
Ich war enttäuscht. Und es ging nicht nur mir so. Etliche andere Fans hatten bereits eine Petition unterschrieben, in der gefordert würde die achte Staffel neu zudrehen.

Meine Enttäuschung ob der achten Folge ist vergleichbar mit der von zwei Männern, die auf der Straße unterwegs waren. Ihr Gesichtsausdruck war dermaßen enttäuscht, dass sich ein Passant zu ihnen wendete und sie fragte, was los sei. Die beiden waren verdutzt und antworteten: "Alter, hast du das mit Jesus nicht gehört? Der hatte vieles drauf. Über Gott reden und Kranke heilen. Er war so krass drauf wie ein Prophet und wir dachten, er wird ganz Israel erlösen. Aber dann haben die Hohepriester ihn hingerichtet und es kommt noch schlimmer: Die Leiche von Jesus ist weg und ein Engel ist erschienen, der sagte, er würde leben. Wir haben kein Plan, was das zu bedeuten hat. Wir waren solange mit ihm unterwegs - DAS SOLL JETZT DAS ENDE SEIN?"

Die beiden haben wie ich eine Geschichte durchlebt. Sie waren wie ich nicht nur dabei, sondern mittendrin. Jesus war für sie der Erlöser, an den sie geglaubt hatten und nun war er tot und weg.

Es ist nicht schön, wenn eine Geschichte so kacke endet - ABER IST DAS DAS ENDE?

Was die beiden Männer nicht wussten ist, dass der Passant Jesus war, der zu ihnen sprach. Es ist wahr. Er wurde hingerichtet und ist gestorben. Und doch steht er vor den beiden, lebt und die Geschichte geht weiter.

Die Geschichtet ist bis heute noch nicht aus erzählt. Sie geht weiter mit dir!
Wie mit den beiden, die so enttäuscht waren, ist er auch bei dir und die Story wird weitererzählt.

Das Ende von GoT ist durch. Für jeden Fan kann ich aber die Geschichte aus der Bibel empfehlen. Denn die ist noch lange nicht durch.

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