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Kindererlebnistage 2018

KET 2018

Zeitreise

Eine Rückschau von Janine Zimmermann

Es wackelt gewaltig. Wortfetzen der vier Passagiere sind zu hören. An Bord die begeisterte Professorin, die immer gut gelaunte Abenteuerin, der Angsthase wie aus dem Lehrbuch und das zickige Mädchen, deren Koffer ihr Ein und Alles ist.
Die Zeitmaschine startet mit Riesengetöse. Während der Flugphase im All und zwischen den Zeiten bewegen sich unsere vier Entdecker*innen wie in Zeitlupe. Das Publikum schaut gebannt auf die Bühne des Zirkuszeltes. Jetzt noch ein Knopfdruck und dann…

Was dann an den fünf Tagen vom 2. bis 6. Juli 2018  auf den Kindererlebnistagen geschah, entwickelte das 17-köpfige gut gelaunte, kreative KET-Team an mehreren Vorbereitungstreffen und Wochenenden in der Zeit von April bis Juni 2018.

Am letzten Vorbereitungswochenende auf der Eichenkreuzburg, kurz bevor die Kinder eintrafen, hieß es dann nur noch Zelte aufbauen, Anspiele üben, Kostümprobe und hoffen, dass das Wetter besser wird als im Jahr 2017.

Und dann war es Montag und die Kinder kamen. Auch wir Teamer waren gespannt, wer da wohl alles aus den Bussen steigen würde. Traditionell wurden die Kinder mit einer La-Ola-Welle begrüßt.

Am ersten Tag verschlug es die vier Abenteurer mit der Zeitmaschine in die Steinzeit. Die Steinzeitmenschen erzählten den vier Abenteurern, dass ihr Dorf von einem Mammut bedroht werde und baten die Zeitreisenden und die Kinder um Hilfe. Am Vormittag bastelten die Kinder Speere, Beile und Lederbeutel und am Nachmittag wurde das große Mammut im Wald gesichtet und von allen Kindern im Wald erlegt. Das Dorf war gerettet und die Steinzeitmenschen überglücklich. Der Abschied war herzlich, die Reise ging weiter.

Da unsere Professorin vergessen hatte, genug Münzen einzupacken, ohne die das Reisen mit der Zeitmaschine unmöglich war, ging es am zweiten Tag in den Wilden Westen. Sie landeten in einem Dorf, in dem Cowboys und Indianer in friedlicher Harmonie mit einandner lebten.
Doch da die Bank geschlossen war und der Sheriff den Zeitreisenden auch keine große Hilfe war, zeigten die Indianer den Zeitreisenden ihr Dorf. Am Vormittag lerntehn die Kinder das Leben der Indianer kennen, sie konnten sich wie Indianer schminkt, Kopfschmuck und Armbänder gestalten, Steckenpferde, Tomahawks oder Rasseln basteln oder Pfeile und Bogen bauen.
Plötzlich war Bank ausgeraubt und das zickige Mädchen samt ihrem Koffer verschwunden. Da der angeberische Sheriff mit der Lösung dieser Vorfälle gänzlich überfordert war, mussten die Kinder selbst aktiv werden und die Probleme im Dorf lösen. Und sie fanden das zickige Mädchen, ihren Koffer, die geraubten Goldmünzen aus der Bank und obendrein auch gleich noch die Räuberin, die das alles verbockt hatte. Die geraubten und wiedergefundenen Goldmünzen wurden zur Belohnung an alle Kinder und die Zeitreisenden verteilt und die Reise unserer vier Abenteurer konnte fortgesetzt werden.

Tag drei startete mit einer Katastrophe, die Zeitmaschine ging kaputt, stürzte in  die Tiefe und zerbrach in mehrere Einzelteile. Benommen vom Sturz, aber unversehrt, fanden sich die Vier in einer Unterwasserwelt wieder. Arielle und Nemo eilten zu Hilfe, versorgten sie mit Sauerstoff-Algen und brachten sie zur Königin. Diese wollte den vier Entdeckern allerdings erst dann helfen, wenn diese mehrere Aufgaben für sie lösten. Es galt sechs Dinge zu finden: Diamanten, Muscheln, einen Säbel aus Gold, Münzen, eine Perlenkette und das gefangene Haustier der Königin. Erst dann würde sie ihnen die verlorenen Teile der Zeitmaschine wiedergeben. Dank der Kinder wurden bei einem Stationslauf die sechs verschiedenen Dinge schnell gefunden und am Nachmittag der bösen Königin übergeben, die dann auch ihr Versprechen einlöste und das fehlende Teil der Zeitmaschine den vier Abenteurern übergab. Die Zeitmaschine musste jetzt nur noch zusammengebaut werden und die Reise konnte fortgesetzt werden.

Der vorletzte Tag begann mit einem heftigen Streit zwischen den Reisenden. Das Mädchen hatte in der Unterwasserwelt ihren geliebten Koffer verloren und wollte wie der Ängstliche einfach nur noch nach Hause, während die Professorin unbedingt ihre Expedition fortsetzen wollte. Den Streit konnte selbst die Optimistin nicht schlichten, dann wurde auch noch die Übertragung des Ziels unterbrochen und die Reisegruppe landete in der Zukunft auf dem Planeten Duplo.
Dort trafen sie auf bunte Aliens, die sich sehr um ihren traurigen Ur-Alien sorgten. Auch die dort forschenden Astronauten hatten bislang keine Idee, wie sie den Ur-Alien aufheitern könnten. Die Kinder hatten eine Idee. Sie bastelten schöne Geschenke für den Ur-Alien - Nebel im Glas, Planetenmobiles, Masken und Raketen – und schenkten sie dem Ur-Alien, der wie durch ein Wunder wieder fröhlich wurde. Beschwingt fuhren die vier Zeitreisenden weiter.

Am letzten Tag konnten sich die Vier endlich einigen, wieder nach Hause zu fliegen – auch wenn keiner auf sie Zuhause warte oder sich auf ein Wiedersehen freue. Da kam allen Kindern die Idee, für die vier Entdecker eine Überraschungsparty zu organisieren. So wurde am Vormittag draußen eine große Tafel gedeckt und geschmückt, Tartelettes, Fruchtspieße und andere Köstlichkeiten bereitet. Als Zeitreisenden landeten, wurden sie mit großem Hallo begrüßt und dann wurde gemeinsam getafelt, gespielt und gefeiert. Gefühlt viel zu früh kam dann auch schon große Abschied von allen Kindern, der die KET 2019 war vorbei.

Die Hoffnungen des KET-Teams haben sich übrigens voll erfüllt. Wetter und Stimmung  waren einfach Bombe! Jeden Tag strahlten die Sonne und die Kinder um die Wette. Und deshalb freuen sich schon jetzt die Teamenden auf die KET 2019!

Bist du bei der KET 2019 dabei? Wir heißen dich mit La-Ola-Welle Herzlich Willkommen!
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